Sven Bünger ist Sänger, Gitarrist, Komponist, Musikproduzent und ein äußerst liebenswürdiger Mann mit tollen Haaren, der sehr leckere Nudeln mit Salsiccia zubereiten kann. Wenn er nicht gerade kocht oder auf der Yoga-Matte in sich geht, arbeitet er mit diversen Musikern, ist Bandleader der Soulounge und veröffentlicht seine eigenen Songs. Es ergab sich ganz zufällig die Gelegenheit, ihm ein paar Fragen zu seinem aktuellen zweiten Solo-Album „Nie zu spät für eine glückliche Kindheit“ zu stellen, das heute erscheint:

Sven, wie ist es denn so, ein Solo-Album zu veröffentlichen?
Das ist sehr befriedigend, weil es dabei ausschließlich um mich geht und ich keine Kompromisse machen musste. Das Ergebnis ist dadurch genau die Musik, wie ich sie haben möchte!

Was ist an diesem Album anders als beim letzten („Besser scheitern“, VÖ in 2013)?
Meine Texte sind diesmal nicht so introvertiert, sondern ich verarbeite auch gesellschaftliche und politische Themen, mit denen ich durch mein Umfeld konfrontiert wurde. Außerdem hat mich Tobias Levin als Produzent ganz toll unterstützt, dadurch ist die Musik viel mehr wie aus einem Guss.

Nun ist ja sicherlich nicht alles Gold was glänzt. Was hat Dich denn bei der Arbeit rund um Dein Album am meisten genervt?
Weil ich das Album auf meinem eigenen kleinen Musiklabel und nicht bei einer großen Plattenfirma herausbringe, bin ich auch selbst für die Vermarktung zuständig. Das ist sehr aufwändig und kostet natürlich eine Menge Geld, Zeit und Kraft.

Was war denn der schönste Aspekt der Arbeit?
Das Musikmachen an sich! Die Songs zu erarbeiten und sie aufzunehmen hat unheimlich Spaß gemacht.

Das Album ist ja nun fertig. Woran arbeitest Du als nächstes?
Nach mehrjähriger Pause organisiere ich aktuell neue Auftritte für meine Band Soulounge. Außerdem arbeite ich gerade mit zwei sehr vielversprechenden jungen Künstlern: Yoshua  und Phil Siemers.

Hier ein Eindruck vom Klang des aktuellen Albums „Nie zu spät für eine glückliche Kindheit“: