Wenn man wie ich in einer sicheren Umgebung am Schreibtisch arbeitet, vergisst man unter Umständen, dass es zahlreiche Berufe gibt, die ein reales Risiko für Leib und Leben beinhalten: Beispielsweise sind Mitarbeiter von mobilen Pflegediensten meistens ganz allein mit Autos oder per Rad unterwegs und betreten fremde Häuser und Wohnungen, um zu ihren Schützlingen zu gelangen.
Auch im Einzelhandel arbeitet in manchen kleineren Geschäften oft nur eine Person – die in einem Notfall vollkommen auf sich gestellt ist!

Viele Jobs beinhalten gewisse Risiken
Das kann im Falle eines Unfalls oder bei plötzlichem Unwohlsein (Herzinfarkt?) wirklich gefährlich sein. Ich kenne persönlich eine Verkäuferin aus einem Zeitungskiosk, die in der Sommerhitze während ihrer Schicht das Bewusstsein verloren hat. Irgendwann haben Passanten einen Krankenwagen für sie gerufen und sie wurde abgeholt – den Kiosk und die Kasse konnte sie allerdings nicht mehr abschließen…
Manchmal geht das Risiko auch direkt von anderen Personen aus, die in irgendeiner Form übergriffig oder gewalttätig werden oder sogar gezielt einen Raub verüben wollen. Wenn man in diese Richtung weiterdenkt, fallen mir schnell auch Lastwagen- und Taxifahrer ein, Kuriere aller Art, Zimmermädchen in Hotels, Sozialarbeiter, Wachpersonal, mobile Reinigungskräfte, Handwerker, spärlich besetzte Nachtschichten in irgendwelchen Lagern, Laboren und sonstigen Einrichtungen etc.

Arbeitgeber müssen für Sicherheit sorgen
Das deutsche Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass der jeweilige Arbeitgeber für den Rund-um-Schutz seiner Mitarbeiter sorgen muss. Das setzt natürlich voraus, dass sich alle Beteiligten über mögliche Gefahren bewusst sind – leider ist das nicht immer der Fall. Meistens erkennt man Gefahren erst, wenn es zu spät ist, also wenn ein Notfall stattgefunden hat. Es lohnt sich also sowohl für Mitarbeiter als auch Arbeitgeber, alle Tätigkeiten im Unternehmen einmal bezüglich eines möglichen Gefahrenpotenzials zu bewerten: Ist der Mitarbeiter dabei allein? Sind vielleicht Kollegen in Rufweite? Würde Regen oder Straßenglätte die Tätigkeit gefährlicher machen? Mit welchen Menschen kommt der Mitarbeiter bei der Tätigkeit eventuell in Kontakt? Wie gesund ist der Mitarbeiter?

Schutz durch Technik
Mein Kunden SoloProtect bietet Notsignal-Anlagen speziell für Menschen, die ohne Kollegen arbeiten und im Notfall ganz alleine wären. Man nennt diese Berufstätigengruppe auch „Alleinarbeiter“. Damit mögliche Angreifer die Anlagen von SoloProtect nicht als Alarmgerät erkennen, sind sie getarnt: Es gibt einen dezenten Schlüsselanhänger, eine Armbanduhr und ein Namensschild.
Jedes Gerät bietet mehrere nützliche Funktionen, die im Fall des Falles der persönlichen Sicherheit des Mitarbeiters dienen, die aber gleichzeitig auch abbilden können, wo genau er sich wie lange aufhält. Wichtig ist natürlich, dass die Mitarbeiter frei wählen können, ob sie die Sicherheitsgeräte nutzen möchten oder nicht, weil der technische Support natürlich auf Kosten der individuellen Freiheit geht: Es lässt sich zum Beispiel immer abrufen, wo genau sich das angeschaltete Gerät befindet. Um diese Entscheidung klug zu fällen, muss aber ein Verständnis für mögliche Risikofaktoren vorhanden sein – und dafür müssen verantwortungsvolle Arbeitgeber sorgen. Auf der Website von SoloProtect kann man sich über die verschiedenen Geräte informieren.